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Technische FAQ
Lasst uns zu Beginn einen Blick auf das apostolische Glaubensbekenntnis werfen:
Innerhalb
dieses Gebets befindet sich bereits die Grundlage und Essenz des
christlichen Glaubens. Auf Zamilog.eu wird der Standpunkt der Wahrheit
jeder einzelnen Aussage des Glaubensbekenntnisses vertreten und der
Theologiebereich wird dementsprechend ausgerichtet.
Aus
diesem
Grund richtet sich der Inhalt dieses Bereichs auch primär an
Christen (aller Konfessionen). Dennoch kann sich natürlich jeder
interessierte Besucher die jeweiligen Seiten ansehen und seine eigenen
Schlüsse daraus ziehen. Der Bereich Religion & Theologie soll
weiters auch eine Anlaufstelle für Suchende sein, wo diese sich
intensiver mit der Bedeutung des Christentums auseinandersetzen können.
Grundsätzlich gilt, dass es bei
Missverständnissen jederzeit die Möglichkeit zur Klärung dieser,
beispielsweise via E-Mail oder über das Forum, gibt.
Sinn
und Zweck des Theologiebereichs ist selbstverständlich nicht das
Beleidigen oder Kritisieren Andersgläubiger, sondern in erster Linie
die Verkündung dessen, was meiner Überzeugung nach die Wahrheit
ist.
Zur politischen Relevanz des Gesagten:
Ich
vertrete mit dieser Website die Meinung, dass
Religionsfreiheit als Menschenrecht anerkannt und gewürdigt werden
muss, und ein staatliches Religionsverbot oder dergleichen völlig
abzulehnen ist. Weiters bin ich der Meinung, dass Religion erheblichen
Einfluss auf Staat und Staatsbürger sowie deren Verhalten hat.
Außerdem glaube ich, dass das Christentum einen besonderen, positiven Einfluss auf z.B. Europa (jedoch längst nicht nur Europa!) auf kultureller und gesellschaftlicher Ebene genommen hat und immer noch nimmt - auch wenn dieser Einfluss derzeit zu schwinden scheint. Christliche Werte sind es jedoch, welche es heute vielleicht mehr denn je auch auf politischer Ebene zu stärken und zu sichern gilt.
Wie sieht aber die Wechselbeziehung dieser scheinbar konservativen, christlichen Werke mit progressiver Politik aus? Es ist eine äußerst effiziente Symbiose, welche der gesamten Gesellschaft ungemein nützen kann, sofern diese richtig verstanden und angewandt wird. Christliche Werte als "absolute" Grundlage der Gesellschaftspolitik und wirklich angewandte christliche Soziallehre, um Moral und Menschlichkeit auf allen gesellschaftlichen Ebenen zu garantieren könnte die politische Situation aller (z.B.) europäischen Staaten bereits erheblich verbessern.
Befürworte ich also einen Gottesstaat? Keineswegs, denn ich glaube etwas derartiges liegt außerhalb der Möglichkeiten des Menschen. Alle selbsternannten Gottesstaaten der Gegenwart bringen ihrer Gesellschaft mehr Unheil als Gutes - weswegen ich selbstverständlich für die grundsätzliche Trennung zwischen Kirche und Staat eintrete (und zwar um Staatseinfluss auf die Kirche zu verhindern, nicht umgekehrt). Dennoch ist so häufig getätigte Aussage "Religion ist Privatsache" äußerst naiv und falsch: Religion ist bei Weitem nicht nur Privatsache, sondern nimmt wie bereits erwähnt bedeutenden Einfluss auf den Menschen als Einzelnen und damit die Gesellschaft als Ganzes.
Dies ist auch einer der Gründe, warum ich als Österreicher die Partei CPÖ (ehemals "Die Christen") unterstütze, welche in der Tat für jene christlichen Werte eintreten, die unsere Politik derzeit so dringend braucht. Ich bin der Meinung, dass einzelne, christliche Politiker in der gegenwärtigen Situation nicht mehr ausreichen werden und befürworte daher die Bildung von christlichen Parteien und Bürgerlisten - besonders innerhalb der Europäischen Union, denn manche Themen (wie den Lebensschutz) wird man vielleicht nur auf dieser Ebene effizient behandeln können.
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