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Parteivorstellung: PPÖ

Herbst 2009
Piratenpartei Österreichs
                                                                                                  

Die im Juli 2006 gegründete PPÖ strebt eine Reform des gegenwärtigen Patentsystems an und möchte gesellschaftliche Grundwerte wie das Recht auf Privatsphäre bewahren. Außerdem möchte man Kunst, Kultur und Innovation durch geeignete gesetzliche Rahmenbedingungen fördern anstatt sie weiter einzuschränken.

Zu den Schwerpunkten der Partei zählen in erster Linie die Gebiete Privatsphäre, Bildung, sowie Urheber- und Patentrecht. Konkret möchte die Piratenpartei beispielsweise die nicht-kommerzielle Privatkopie (wieder) legalisieren, strengere Patentierungsregeln einführen und verdachtsunabhängige Datensammlungen (zur Strafverfolgung) verhindern. Den Bildungssektor möchte die Partei mit besserer technischer Infrastruktur ausstatten und allgemein finanziell stärker unterstützen. Weiters sollen offene Lehrplanmaterialien gefördert und Zugangsbeschränkungen abgebaut werden.

Grundsätzlich ist die PPÖ eine nach dem Vorbild anderer europäischer Piratenparteien entstandene Bewegung, welche einen drohenden oder zumindest teilweise bereits vorhandenen Überwachungsstaat und seinen wirtschaftlichen wie gesellschaftlichen Folgen entgegenwirken möchte. George Orwells Roman 1984 ist ein in diesem Zusammenhang nicht selten erwähntes Werk, das in den Augen vieler Piraten zur Realität werden könnte, wenn man es jetzt nicht verhindert.


Weiterführende Links zu offiziellen Seiten der Piratenpartei Österreichs:

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